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Malen nach Zahlen Genreszene

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Genremalerei als Begriff bezieht sich auf Gemälden von Objekten aus dem Alltag, normalerweise kleine Gegenstände. Genremalerei Malen nach Zahlen ist heutzutage sehr weit verbreitet. Sagen wir, Sie wollen Tiere malen. Das ist eine typische Genreszene.

Früher habe ich sehr realistisch aussehende Tiere gemalt - das habe ich wenigstens gedacht - aber es wurde mir bald klar, dass sie einfach wie flauschige Kuscheltiere aussahen. Um diesen bekannten Pfad der Wildtierkunst zu umgehen, habe ich begonnen, große Flächen der Untermalung durchscheinen zu lassen, um die wilde Natur der Tiere widerzuspiegeln und nur die Hauptmerkmale hervorzuheben.

Bei Straßenszenen kontrastieren anfänglich große, frei fließende Striche gut mit winzigen, kontrollierten Markierungen für die Figuren. Diese Skala repliziert, wie wir uns auf diese Art von Szene beziehen, bei der die Schwerpunkte auf bestimmte Elemente und nicht auf alles fallen. Mit einem Genremalerei Malen nach Zahlen Satz wird alles sehr einfach.

Geschichte der Genremalerei

Während der Renaissance galt die Genremalerei als weniger inspirierend als andere Gattungen. In Bezug auf ihr Potenzial zum Staunen galten diese Kunstwerke als weniger kraftvoll als historische Bilder und Porträten (letztere bezog sich auf die überlebensgroßen Porträts von oft reichen und einflussreichen Mäzenen oder manchmal auf die Porträts historischer oder mythischer Wesen). Sie wurden häufiger zu Hause gezeigt als in jedem anderen Kontext. In diesem Sinne wurde Genremalerei als Gattung weniger geschätzt.

Seit dem 17. Jahrhundert wurde Genremalerei immer beliebter.

Von einer lärmenden Rauchergesellschaft in einer Kneipe bis zu einer ruhigen Hausfrau, die am Abend Hausarbeit erledigt, von einer Gruppe spielender Soldaten bis zu einer Szene galanten Liebeswerbens zeigten die vielfältigen Sujets, die zusammen als Genremalerei bekannt sind, fast ausschließlich Szenen aus dem Alltag.
Genremalerei war im Nordeuropa im 17. Jahrhundert sehr beliebt, vor allem in den Niederlanden, wo viele Künstler haben diese Szenen auf das Niveau von Bildern aus der klassischen Geschichte oder Mythologie gebracht.

Während ihres Goldenen Zeitalters im 17. Jahrhundert blieb die Genremalerei in den Niederlanden in Bezug auf Stil und Thema sehr vielfältig, da Künstler neue Höhen technischer Raffinesse, optischer und perspektivischer Raffinesse und oft hervorragender Stimmung erreichten.

Die Kunst im 20. Jahrhundert

Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war durch das Aufkommen einiger historischer Realismen wie des amerikanischen Realismus und des Sozialistischen Realismus gekennzeichnet. Erstere wurde direkt von der Ashcan School beeinflusst, die den sozialen Aspekt des Realismus als solchen betonte und die Kategorie des sozialen Realismus einführte (nicht zu verwechseln mit dem oben erwähnten sozialistischen Realismus). Ihre Maler porträtierten das amerikanische Großstadtleben auf nicht idealisierte Weise, wie es die Realisten mit Charakteren wie Prostituierten, Betrunkenen und Männern aus der Unterschicht taten. Diese Art von Realismus nutzte die Genremalerei als eine Technik, die in der Kunst des 20. Jahrhunderts als Treiber der sozialen Klasse diente. Ob absichtlich oder nicht, diese besondere Kategorie engagierte sich politisch für die Entwicklung eines kollektiven Bewusstseins, das den Menschen als integralen Bestandteil der Kunstwelt setzt.

Zeitgenössische Genremalerei

Die zeitgenössische Malerei zeigt weiterhin Alltagsszenen, die als Genreszenen gelten könnten. Natürlich können wir uns heute mit ihnen viel stärker identifizieren als mit dem Alltag einer Delfter Sennerin aus dem 17. Jahrhundert. Aber was ist der Reiz der zeitgenössischen Genremalerei?

Bemerkenswerte Beispiele

Der französische Maler Alain Pontecorvo zeigt uns eine alltägliche Tätigkeit. Der Lesende tritt in den Hintergrund, das Hauptelement des Kunstwerks ist die Zeitung. Wie bei den Genreszenen des 16. und 17. Jahrhunderts wird bei näherer Betrachtung sofort klar, dass es sich um eine perfekt inszenierte Komposition handelt. Wir sehen keinen Hintergrund, nur eine Lichtquelle von rechts zeigt die auf dem Stuhl sitzende Person im Raum. Diese künstlerische Anordnung, ähnlich einer Theaterbühne, betont die Ästhetik des Alltags.

Tour de Table vom französischen Maler Marc Dailly zeigt uns eine Familie beim Abendessen. Gesten und Körperhaltung der abgebildeten Kinder und Erwachsenen sind natürlich, wie ein Schnappschuss. Besonders auffallend und einzigartig unter den in diesem Artikel vorgestellten Beispielen werden wir in diesem Kunstwerk selbst zu Teilnehmern der Alltagsszene. Dieses Bild ist total immersiv. Am unteren Bildrand befindet sich ein Teller, der darauf hinweist, dass wir, die Zuschauer, mit der Familie am Tisch sitzen.

Die Vielfalt der Szenen bei der Genremalerei, von denen hier nur eine winzige Anzahl im Detail untersucht werden konnte, macht deutlich, warum die Genremalerei auch heute noch so interessant ist. Kaum ein anderes Genre ist so nah an unserem Alltag, nutzt unsere Gewohnheiten und Gebräuche und präsentiert sie facettenreich. Mit Witz, Ironie und inszenierter Ästhetik hat Genremalerei die Kraft, uns in Erstaunen zu versetzen.

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